Was CBD für das Gehirn tun kann

Es wird seit langem behauptet, dass der Konsum von Cannabis zu Gehirnschäden führe. Gleichwohl scheint das Gegenteil wahr zu sein: Verschiedene Studien haben nachgewiesen, dass natürlich in Cannabis vorkommende Substanzen wie CBD und THC tatsächlich helfen, die Gehirngesundheit zu verbessern und unsere Gehirne fit zu halten, ohne aus der Form zu kommen. Wie auch andere nützliche Effekte von Cannabis, werden diese Eigenschaften mit dem Endocannabinoid-System in unserem eigenen Körper assoziiert. Bitte erlaube uns, zu erklären, wie dieses funktioniert.

Das Endocannabinoid-System ist der Hausmeister unseres Gehirns

Rund 20% all der Energie, die wir über den Tag nutzen, wird vom Gehirn verbraucht. Das sollte keine Überraschung sein, weil jeder einzelne in unserem Körper stattfindende Prozess letztendlich vom Gehirn kontrolliert wird. Von der Bewegung bis zum Denken und vom Atmen bis zum Denken – bewusst, aber in noch weit größerem Maße unbewusst, steuert das Gehirn alles. Zusätzlich zu all den von unserem Endocannabinoid-System (ECS) ausgeführten Aufgaben ist es auch für die Pflege unserer Gehirne verantwortlich und stellt sicher, dass sie voll funktionsfähig bleiben. Ein Beispiel für diese Gehirnpflege ist die Weise, auf die unser ECS den hinreichenden Blutfluss zu und vom Gehirn verwaltet, wobei es Nährstoff- und Sauerstoffwerte unter Kontrolle hält. Ein weiteres Beispiel ist die Art und Weise, wie das ECS hilft, Entzündungen im Gehirn zu verhindern. In der Tat ist dies wichtige Arbeit!

Neuronale Plastizität

Was – wirklich?! Ja, sie existiert wirklich: Neuronale Plastizität. Neuronale Plastizität heißt, dass sich unser Gehirn physikalisch verändert, wann immer wir etwas Neues lernen. Wenn wir es mit neuen Problemen zu tun haben, ist unser Gehirn außerdem fähig, sich anzupassen. Falls irgendein Teil unseres Gehirns zum Beispiel wegen eines Schlaganfalls oder ähnlichen Unfalls aufhören würde zu funktionieren, würde das Gehirn selbst versuchen, andere Teile zu nutzen, um irgendeinen Funktionsverlust zu kompensieren, in dem Versuch, andere Teile des Gehirns die Aufgabe des beschädigten Bereichs übernehmen zu lassen. Diese Fähigkeit, flexibel zu bleiben und sich in Form und Struktur zu verändern, wird neuronale Plastizität genannt: Nerven (Neuronen) verändern ihre Form und Struktur (Plastizität). Wenn dieser Prozess erfolgreich vor sich geht, könnten die Konsequenzen eines Schlaganfalls um ein beträchtliches Ausmaß gemindert werden.

Verbesserte Erholung nach Traumata und Schutz gegen Krankheiten

Schon 1998 wiesen vorklinische Studien nach, dass THC und CBD dazu in der Lage sind, Gehirnzellen zu schützen (http://www.pnas.org/content/95/14/8268). Dies deutet darauf hin, dass natürlich in Cannabis vorkommende Substanzen helfen könnten, das Gehirn gegen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson zu schützen.
Inzwischen haben zusätzliche Forschungen weitere Belege geliefert. Eine 2011 durchgeführte Untersuchung (mit Beiträgen des berühmten Wissenschaftlers Raphael Mechoulam) belegte, dass sich die Menge an Endocannabinoiden (von unserem eigenen Körper produzierte Substanzen, die den in Cannabispflanzen vorkommenden Cannabinoiden stark ähneln) erhöht, nachdem sich ein Schädel-Hirn-Trauma ereignete. Wenn das Gehirn bedroht wird, wechselt unser ECS Gänge und beschleunigt, um dem Gehirn bei der Erholung zu helfen (https://bpspubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/j.1476-5381.2011.01343.x). Innerhalb des Gehirns kann THC dieselben positiven Effekte wie Endocannabinoide erreichen und CBD verstärkt diesen Prozess wiederum.

Basierend auf dem oben genannten, kann man durchaus schlussfolgern, dass die regelmäßige Nutzung von CBD eine vernünftige Sache ist; vor allem für diejenigen von uns, die sich um das Wohl unserer Gehirne sorgen. CBD wird Dich nicht high machen, wie THC es kann, und CBD hat viele weitere zusätzliche Nutzen zu bieten. Darüber hinaus wird CBD die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Dein Gehirn gut funktionsfähig zu bewahren – selbst wenn Du Dir ab und zu Deinen Kopf stößt.